Motorgeräusche

Luftfilter

Offene Luftfilter führen zu einem höheren Ansauggeräusch, allerdings kann unter Umständen die Leistung abnehmen. Der Filter muss beim TÜV genehmigt werden. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass eine reale Leistungssteigerung nur durch einen komplizierten Umbau des Ansaugtrakts mit Abkühlung der Luft (Airbox) erreicht wird.

Schalldämpfer

Geänderte Schalldämpfer sind oft nicht billig und sollten von Fachwerkstätten in die Auspuffanlage eingebaut werden, die sich auch um die Abnahme durch den TÜV kümmert. Wer im Do-it-yourself-Verfahren das Motorgeräusch seinen Wünschen anpassen möchte und in die Abgasanlage eingreift, riskiert unter Umständen die Gültigkeit seiner Betriebserlaubnis.

Neuregelung vom Bundesverkehrsministerium

Geplant ist ein Dreiklassensystem, das Fahrzeuge gemäß ihrem Leistungsgewicht unterteilt - wie viele PS einem Kilogramm Leergewicht zugerechnet werden können. In der schwächsten Klasse mit mit bis zu 163 PS pro Tonne Fahrzeuggewicht dürfen Fahrzeuge nur noch 68 Dezibel (dB) laut sein. Der Grenzwert von bis zu 70 dB gilt für Fahrzeuge mit bis zu 218 PS pro Tonne. Ab einer Motorleistung von 218 PS liegt die erlaubte Lärmschwelle bei 73 dB.

Aktuell

Momentan gilt für alle Pkw ein Grenzwert von 74 Dezibel. Autos mit einer sehr starken Motorleistung (mehr als 204 PS pro Tonne Leergewicht) dürfen 75 Dezibel laut sein. Dieser Lärmgrenzwert gilt seit 1996, aber die Abgasgrenzwerte wurden im Laufe der Jahre immer weiter verringert.

Mit Einfluss auf folgende Eigenschaften