Tuning mit Spoilern: Das ist möglich

Mit einem oder mehreren Spoilern wird die Ableitung des Fahrtwindes am Fahrzeug und damit der cw-Wert, die Aerodynamik, verbessert, und Kraftstoff gespart. Als weiterer Vorteil wird der Anpressdruck des gesamten Fahrzeugs erhöht und eine bessere Bodenhaftung erzielt. Spoiler bestehen aus Kunststoff, selten aus Metall oder auch Karbon, die die Querbeschleunigung erhöhen und damit höhere Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen. Außerdem nimmt die Fahrstabilität zu und der Bremsweg bei hohen Geschwindigkeiten verkürzt sich.

Spoilertypen

  • Bugspoiler oder Frontspoiler: senken die Auftriebskräfte an der Vorderachse und den Luftwiderstand ab. Bessere Zufuhr der Kühlluft für Motor und Bremsen
  • Heckspoiler: senkt den Auftrieb an der Hinterachse ab
  • Radspoiler: vor dem Vorder- und / oder Hinterrad angebracht, Verbesserung der Radanströmung
  • Seitenspoiler oder Seitenschürze: Bauteil an der Seite von Fahrzeugen, schützt vor Schmutz im Türbereich

Gesetzliche Grundlagen

Sämtliche Spoiler sind eintragungspflichtig, wenn keine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) vorliegt. Der Spoiler und die Anbringung muss durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen überprüft und genehmigt werden. Schon beim Kauf muss darauf geachtet werden, dass eine ABE oder ein Teilegutachten nach § 19.3 (mit Angabe des Verwendungsbereichs) beiliegt.

Vorsicht bei Eigenmontage

Es muss beachtet werden, dass kein sehr großer (negativer) Anstellwinkel entsteht, weil sich sonst die Auftriebskraft an Vorder- und Hinterachse ungleich verteilt und sich die Fahreigenschaften verschlechtern.

Hat Einfluss auf die Eigenschaften

Mit diesen Teilen verbundene Tuning-Aktivitäten